Skip to content

Neurodermitissprechstunde

Neurodermitis betrifft mehr als die Haut

Juckreiz, entzündete Haut, unruhige Nächte und belastende Pflegesituationen können den Alltag einer ganzen Familie prägen. In der medizinischen Behandlung steht die Haut im Mittelpunkt.

In der Neurodermitissprechstunde nehmen wir das ganze Kind in den Blick: sein Nervensystem, sein inneres Erleben, seine Beziehungen und den Familienalltag.

Ziel ist es, dein Kind hinter dem sichtbaren Hautgeschehen besser zu verstehen und Bedingungen zu schaffen, die Sicherheit, Regulation, Selbstwirksamkeit und körperliche Stabilisierung fördern. Gesundheit lässt sich nicht erzwingen. Eltern können jedoch einen verlässlichen Rahmen schaffen, in dem sich ihr Kind verstanden und sicherer in seinem Körper erlebt.

Was mir in der Begleitung von Familien am Herzen liegt, vertiefe ich in meinem Elternratgeber „Neurodermitis als Ausdruck des Unsichtbaren“. Das Buch erscheint im Februar 2027 im Psychosozial-Verlag.

Wenn sich das Familienleben immer stärker um die Haut dreht

Viele Eltern kennen Situationen wie diese:

  • Dein Kind kratzt sich, obwohl ihr seine Haut sorgfältig behandelt und alles tut, um ihm Erleichterung zu verschaffen.
  • Die Nächte sind unruhig, und am nächsten Tag fehlt euch allen die Kraft und Geduld, die ihr eigentlich bräuchtet.
  • Cremen, Waschen, Anziehen oder Einschlafen werden zu angespannten Momenten, obwohl du dir gerade dabei Ruhe und Nähe für dein Kind wünschst.
  • Du beobachtest die Haut aufmerksam und versuchst immer wieder herauszufinden, was den nächsten Schub ausgelöst haben könnte.
  • In belastenden Phasen reagiert dein Kind vielleicht gereizter, unruhiger, ängstlicher oder sucht besonders viel Nähe.
  • Die Sorge um seine Haut nimmt zunehmend Raum ein. Leichtigkeit, unbeschwerte Nähe und ein normaler Familienalltag geraten dabei immer mehr in den Hintergrund.
  • Aus Angst vor einem neuen Schub gibst du vielleicht schneller nach, vermeidest schwierige Situationen oder stellst deine eigenen Bedürfnisse zurück. Gleichzeitig spürst du, dass dies auf Dauer weder dir noch deinem Kind guttut.
  • Vielleicht klammert dein Kind in belastenden Phasen stärker, möchte kaum allein sein oder braucht immer wieder deine Nähe. So kann das Gefühl entstehen, jederzeit verfügbar sein und dein Kind immer wieder beruhigen zu müssen.

All das ist verständlich. Gleichzeitig kann es entlastend sein, den Blick über die sichtbare Haut hinaus auf die Überreizungs- und Regulationsprozesse zu richten, die das Leben mit Neurodermitis begleiten.

Wenn sich das Familienleben immer stärker um die Haut dreht

Viele Eltern kennen Situationen wie diese:

  • Dein Kind kratzt sich, obwohl ihr seine Haut sorgfältig behandelt und alles tut, um ihm Erleichterung zu verschaffen.
  • Die Nächte sind unruhig, und am nächsten Tag fehlt euch allen die Kraft und Geduld, die ihr eigentlich bräuchtet.
  • Cremen, Waschen, Anziehen oder Einschlafen werden zu angespannten Momenten, obwohl du dir gerade dabei Ruhe und Nähe für dein Kind wünschst.
  • Du beobachtest die Haut aufmerksam und versuchst immer wieder herauszufinden, was den nächsten Schub ausgelöst haben könnte.
  • In belastenden Phasen reagiert dein Kind vielleicht gereizter, unruhiger, ängstlicher oder sucht besonders viel Nähe.
  • Die Sorge um seine Haut nimmt zunehmend Raum ein. Leichtigkeit, unbeschwerte Nähe und ein normaler Familienalltag geraten dabei immer mehr in den Hintergrund.
  • Aus Angst vor einem neuen Schub gibst du vielleicht schneller nach, vermeidest schwierige Situationen oder stellst deine eigenen Bedürfnisse zurück. Gleichzeitig spürst du, dass dies auf Dauer weder dir noch deinem Kind guttut.
  • Vielleicht klammert dein Kind in belastenden Phasen stärker, möchte kaum allein sein oder braucht immer wieder deine Nähe. So kann das Gefühl entstehen, jederzeit verfügbar sein und dein Kind immer wieder beruhigen zu müssen.

All das ist verständlich. Gleichzeitig kann es entlastend sein, den Blick über die sichtbare Haut hinaus auf die Überreizungs- und Regulationsprozesse zu richten, die das Leben mit Neurodermitis begleiten.

Sensorische Verarbeitung und Hautreaktionen

Forschungsarbeiten von Dr. Peter Liffler, Prof. Eva Peters und Prof. Uwe Gieler weisen auf einen bedeutsamen Zusammenhang zwischen atopischer Veranlagung und Sensorischer Verarbeitungsempfindlichkeit, kurz SPS, hin.

Menschen mit einer hohen SPS nehmen körperliche, emotionale und soziale Reize oft besonders fein wahr und verarbeiten sie intensiver. Das kann bereichernd sein, zugleich kann es dazu führen, dass Belastungen schneller spürbar werden und das Nervensystem mehr Zeit braucht, um wieder zur Ruhe zu finden.

In der Neurodermitissprechstunde schauen wir deshalb behutsam darauf, wie dein Kind Reize erlebt, verarbeitet und woran du erkennen kannst, was ihm Sicherheit und Entlastung gibt. Die sensorische Verarbeitungsempfindlichkeit ist eine biologisch verankerte Form erhöhter Sensibilität. Sie eröffnet eine wertvolle zusätzliche Perspektive auf das Zusammenspiel von Haut, Nervensystem, innerem Erleben und Umwelt.

Kostenfreier Selbsttest

Der kurze Selbsttest lädt dich dazu ein, die Reizverarbeitung deines Kindes sowie Belastungen rund um Schlaf, Übergänge und Pflegesituationen bewusster wahrzunehmen. Er kann dir erste Hinweise geben und dabei helfen, dein Kind noch besser zu verstehen.

Sensorische Verarbeitung und Hautreaktionen

Forschungsarbeiten von Dr. Peter Liffler, Prof. Eva Peters und Prof. Uwe Gieler weisen auf einen bedeutsamen Zusammenhang zwischen atopischer Veranlagung und sensorischer Verarbeitungsempfindlichkeit, kurz SPS, hin.

Menschen mit einer hohen SPS nehmen körperliche, emotionale und soziale Reize oft besonders fein wahr und verarbeiten sie intensiver. Das kann bereichernd sein, zugleich kann es dazu führen, dass Belastungen schneller spürbar werden und das Nervensystem mehr Zeit braucht, um wieder zur Ruhe zu finden.

In der Neurodermitissprechstunde schauen wir deshalb behutsam darauf, wie dein Kind Reize erlebt, verarbeitet und woran du erkennen kannst, was ihm Sicherheit und Entlastung gibt. Die Sensorische Verarbeitungsempfindlichkeit ist eine biologisch verankerte Form erhöhter Sensibilität. Sie eröffnet eine wertvolle zusätzliche Perspektive auf das Zusammenspiel von Haut, Nervensystem, innerem Erleben und Umwelt.

Kostenfreier Selbsttest

Der kurze Selbsttest lädt dich dazu ein, die Reizverarbeitung deines Kindes sowie Belastungen rund um Schlaf, Übergänge und Pflegesituationen bewusster wahrzunehmen. Er kann dir erste Hinweise geben und dabei helfen, dein Kind noch besser zu verstehen.

Worum es in der Neurodermitissprechstunde geht

In der Neurodermitissprechstunde nehmen wir uns Zeit, das Geschehen rund um die Haut deines Kindes genauer zu verstehen.

Gemeinsam schauen wir unter anderem darauf:

  • Wann verstärken sich Juckreiz, Unruhe oder Kratzverhalten?
  • Welche Verbindung besteht zwischen Haut und Nervensystem?
  • Welche Rolle spielen Schlafmangel, Übergänge und Überreizung?
  • Wie erlebt dein Kind Pflegesituationen und körperliche Berührung?
  • Wie reagiert die Familie, wenn die Haut schlechter wird?
  • Welche gut gemeinten Muster erzeugen zusätzlichen Druck?
  • Was lässt sich im Alltag verändern?

Ziel ist es, Zusammenhänge klarer zu erkennen und wieder mehr Sicherheit im eigenen Handeln zu gewinnen. Du sollst dein Kind besser verstehen, seine Signale früher einordnen und bewusster entscheiden können, was ihm in belastenden Situationen wirklich hilft.

Für wen die Neurodermitissprechstunde geeignet ist

Die Beratung kann gut zu euch passen, wenn

  • dein Kind bereits medizinisch betreut wird und ihr euch eine ergänzende Perspektive wünscht
  • Juckreiz, Schlafprobleme oder wiederkehrende Hautreaktionen euren Familienalltag stark belasten
  • du die Zusammenhänge hinter dem Hautgeschehen besser verstehen möchtest
  • dein Kind schnell überreizt, angespannt oder emotional überwältigt wirkt
  • Cremen, Waschen, Anziehen oder andere Pflegesituationen regelmäßig mit Anspannung oder Konflikten verbunden sind
  • du dich erschöpft, hilflos oder für das Wohlergehen deines Kindes allein verantwortlich fühlst
  • ihr als Eltern wieder mehr Sicherheit und eine gemeinsame Haltung entwickeln möchtet
  • ihr bereit seid, kleine und konkrete Veränderungen im Alltag zu erproben und gemeinsam zu schauen, was euch wirklich weiterhilft

Wann mein Angebot nicht das Richtige ist

Die Neurodermitissprechstunde ergänzt die dermatologische und kinderärztliche Behandlung. Sie kann eine medizinische Diagnostik oder Therapie nicht ersetzen.

Mein Angebot passt daher nicht zu dir, wenn du

  • ausschließlich eine neue Creme, eine Ernährungsempfehlung oder eine medizinische Therapie suchst
  • Medikamente ohne ärztliche Begleitung verändern oder absetzen möchtest
  • ein festes Heilversprechen erwartest
  • eine akute medizinische oder psychische Krise behandeln lassen möchtest

Bei stark entzündeter, nässender, infizierter oder sich rasch verschlechternder Haut braucht dein Kind zunächst eine zeitnahe ärztliche Abklärung. Diese Grenze ist wichtig, damit dein Kind die medizinische Versorgung erhält, die es in diesem Moment benötigt.

Neurodermitis neu verstehen

In diesem kurzen Video erhältst du einen Einblick darin, auf welchen Ebenen die Neurodermitissprechstunde ansetzt und wie sie sich gegenseitig ergänzen.

Rückmeldungen von Eltern aus der Beratung

Über Bianca Gaissert

  • Autorin des Elternratgebers „Neurodermitis als Ausdruck des Unsichtbaren“ (Psychosozial-Verlag, erscheint im Februar 2027)
  • Systemische Therapeutin (SG)
  • Systemische Beraterin (SG)
  • B.A. Sozialpädagogik, Hochschule RheinMain

Berufliche Spezialisierung zu Neurodermitis im Kindesalter

  • Fernstudium: Systemische Hyposensibilisierung
  • Systemische Psychosomatik, Prof. Dr. Vera Hähnlein
  • Neurodermitistrainerin, Arbeitsgemeinschaft Neurodermitisschulung
  • Gründungsmitglied und ehemalige Vorständin des Vereins Netzwerk innovative Neurodermitis-Versorgung
  • Dozentin an der VHS Leonberg: Einführung in die Systemische Hyposensibilisierung
  • Online-Gruppenberatung für Eltern neurodermitiskranker Kinder
  • Leitung von Selbsthilfegruppen für Eltern neurodermitisbetroffener Kinder
  • Webkurse für Eltern neurodermitisbetroffener Kinder, Edukonzept

Über Bianca Gaissert

  • Autorin des Elternratgebers „Neurodermitis als Ausdruck des Unsichtbaren“ (Psychosozial-Verlag, erscheint im Februar 2027)
  • Systemische Therapeutin (SG)
  • Systemische Beraterin (SG)
  • B.A. Sozialpädagogik, Hochschule RheinMain

Berufliche Spezialisierung zu Neurodermitis im Kindesalter

  • Fernstudium: Systemische Hyposensibilisierung
  • Systemische Psychosomatik, Prof. Dr. Vera Hähnlein
  • Neurodermitistrainerin, Arbeitsgemeinschaft Neurodermitisschulung
  • Gründungsmitglied und ehemalige Vorständin des Vereins Netzwerk innovative Neurodermitis-Versorgung
  • Dozentin an der VHS Leonberg: Einführung in die Systemische Hyposensibilisierung
  • Online-Gruppenberatung für Eltern neurodermitiskranker Kinder
  • Leitung von Selbsthilfegruppen für Eltern neurodermitisbetroffener Kinder
  • Webkurse für Eltern neurodermitisbetroffener Kinder, Edukonzept

Rahmen der Begleitung

  • Die Begleitung umfasst in der Regel 10 bis 12 fachlich aufeinander aufbauende Module.
  • Jedes Modul kostet 180 Euro.
  • Die Termine finden im persönlichen 1:1 Rahmen statt und geben dir fachliche Orientierung, Klarheit und konkrete Impulse für euren Alltag.
  • Zwischen den Terminen ist bei Bedarf ein begleitender Kontakt per E Mail oder WhatsApp möglich.
  • Zu den einzelnen Themen erhältst du ausführliche Arbeitsmaterialien und vertiefende Videos, die dich dabei unterstützen, die Inhalte in deinem eigenen Tempo nachzuvollziehen und im Alltag umzusetzen.
  • Die Kosten werden privat getragen. Ob deine private Krankenversicherung einen Teil der Kosten übernimmt, richtet sich nach deinem persönlichen Tarif. Bitte kläre dies vor Beginn direkt mit deiner Versicherung.
  • Auch eine mögliche steuerliche Berücksichtigung hängt von deiner individuellen Situation und den geltenden Voraussetzungen ab. Bitte besprich dies bei Bedarf mit deiner Steuerberatung.

Häufige Fragen

Die Neurodermitissprechstunde richtet sich an Eltern, deren Kind an Neurodermitis erkrankt ist und deren Familienalltag dadurch belastet wird. Sie kann besonders hilfreich sein, wenn Juckreiz, Schlafprobleme, Pflegesituationen, Überreizung, Konflikte oder anhaltende Sorgen das Familienleben prägen.

In einem kostenfreien Gespräch von etwa zwanzig Minuten schilderst du kurz eure Situation. Wir klären, ob mein Angebot fachlich passend ist, welche Fragen noch offen sind und welcher nächste Schritt sinnvoll wäre. Das Orientierungsgespräch ist noch keine Beratung und verpflichtet dich zu nichts.

Wir betrachten das Hautgeschehen im Zusammenhang mit dem Nervensystem, dem inneren Erleben des Kindes und der familiären Situation. Dabei geht es unter anderem um Juckreiz, Schlaf, Pflegesituationen, Überreizung, Stress, Beziehungsgestaltung und die Frage, wie Eltern wieder sicherer und handlungsfähiger werden können.

Nein. Die Neurodermitissprechstunde ergänzt die ärztliche Behandlung um eine systemische und psychoedukative Perspektive. Medizinische Diagnosen, Verordnungen und Veränderungen von Medikamenten gehören in ärztliche Hände.

Nein. Die Gespräche finden mit den Eltern statt. Dein Kind ist durch die Neurodermitis oft schon genug belastet und häufig noch zu jung, um aktiv an der Beratung teilzunehmen.

Viele Familien kommen in die Sprechstunde, nachdem sie bereits zahlreiche medizinische, pflegerische oder alternative Wege gegangen sind. Wir schauen gemeinsam, was bisher geholfen hat, was zusätzliche Belastung erzeugt hat und welche Zusammenhänge bislang wenig berücksichtigt wurden.

Die Sprechstunde ist als zusammenhängender Prozess konzipiert. Ob der vollständige Rahmen für euch sinnvoll ist, klären wir vor Beginn transparent.

Du musst nicht warten, bis eure Kräfte vollständig aufgebraucht sind

Viele Eltern suchen erst dann Unterstützung, wenn die Nächte kaum noch zu bewältigen sind, sich fast alles um die Haut dreht oder sie das Gefühl haben, ihr Kind immer schwerer zu erreichen.

Dabei kann eine Begleitung schon früher entlastend sein.

Besonders dann, wenn ihr die medizinische Behandlung sorgfältig weiterführt und gleichzeitig spürt, dass Juckreiz, Schlafmangel, Überreizung und die Anspannung in der Familie immer stärker ineinandergreifen.

Im kostenfreien Orientierungsgespräch nehmen wir uns Zeit für eure aktuelle Situation. Gemeinsam klären wir, was euch gerade besonders belastet und ob die Neurodermitissprechstunde für euch der passende nächste Schritt ist.

Gesundheitsimpulse für euren Familienalltag

Melde dich hier für meine Gesundheitsimpulse rund um das Leben mit Neurodermitis an.

In regelmäßigen Abständen erhältst du fachlich fundierte und einfühlsame Impulse zu Juckreiz, Schlaf, Stressregulation und den emotionalen Belastungen, die Neurodermitis für ein Kind und seine Familie mit sich bringen kann.

Die Gesundheitsimpulse helfen dir, Zusammenhänge besser zu verstehen, dein Kind sicherer zu begleiten und auch in belastenden Phasen wieder mehr Orientierung im eigenen Handeln zu finden.

Fachlicher Hinweis

Die Neurodermitissprechstunde ist ein systemisches und psychoedukatives Beratungsangebot für Eltern.

Sie ersetzt keine dermatologische, kinderärztliche, psychiatrische oder psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung.

Bei akuten oder stark ausgeprägten Hautveränderungen, Infektionszeichen, einer raschen Verschlechterung, schweren psychischen Belastungen oder einer Gefährdungssituation wende dich bitte an die zuständigen medizinischen oder psychotherapeutischen Fachstellen.